Unsere Planbe Herde
Sechs Leben, die eine Chance bekommen haben
Es gibt Geschichten, die schwer beginnen – und trotzdem ein gutes Kapitel finden.
Unsere kleine Herde ist genau so eine Geschichte.
Sechs gerettete Rinder, sechs ganz eigene Persönlichkeiten, die heute endlich gemeinsam auf einer Weide stehen dürfen.
Luna, Hope, Ruby, Herzchen, Tröpfchen und Ferdinant – sie gehören zusammen.
Und jetzt dürfen sie das auch endlich leben.
Ein gemeinsamer Neuanfang


Nach allem, was sie erlebt haben, ist es keine Selbstverständlichkeit, dass diese sechs heute Seite an Seite stehen.
Umso bedeutender ist dieser Moment: Zum ersten Mal dürfen alle gemeinsam ihr Leben auf einer Weide verbringen.
Was für viele alltäglich wirkt, ist für sie ein echtes Stück Freiheit.
Luna, Hope und Ruby – Vom Leid zur Hoffnung


Luna, Hope und Ruby kennen das Leben, wie es nicht sein sollte.
Sie stammen aus der Anbindehaltung – ein Leben ohne Bewegung, ohne echte Freiheit. Als der Bauer die Tierhaltung aufgab, schien sich ihr Schicksal zu wenden. Gemeinsam mit einer weiteren Schwester kamen sie auf einen sogenannten Lebenshof.
Doch was wie Rettung aussah, wurde zur nächsten Katastrophe. Die Zustände dort waren so schlimm, dass ihre Schwester es nicht überlebte.
Dass Luna, Hope und Ruby heute hier sind, ist alles andere als selbstverständlich.
Sie haben überlebt – und lernen nun Schritt für Schritt, wie das Leben auch schön sein kann.
Herzchen und Tröpfchen – Ein Weihnachtswunder


Herzchen und Tröpfchen gehören zu einer Gruppe von 26 Rindern, die am 22. Dezember 2025 geschlachtet werden sollten.
Ein Datum, das ihr Ende bedeutet hätte – noch vor Weihnachten. Doch es kam anders. Gemeinsam mit vielen engagierten Menschen ist etwas gelungen, das man ohne Übertreibung ein Wunder nennen kann:
Alle Tiere konnten gerettet werden.
Hinter dieser Geschichte steht auch eine Familie, für die die Situation alles andere als leicht war. Die Tiere wurden beschlagnahmt, und besonders für die 15-jährige Tochter, die zu ihnen eine enge Bindung hatte, war das ein schwerer Einschnitt. Trotz allem hatte die Familie einen klaren Wunsch: Die Tiere sollten leben.
Ohne Forderung nach Auslösesummen – nur mit dem Wunsch nach guten Lebensplätzen.
Bei der Vermittlung wurde besonders darauf geachtet, bestehende Bindungen zu erhalten.
Denn auch Rinder haben Freundschaften. Und diese zu respektieren, war uns wichtig.
Ferdinant – Der, der nicht „gebraucht“ wurde

Ferdinant ist ein kleiner Bulle – und genau das wurde ihm fast zum Verhängnis.
In der Logik der Tierindustrie hatte er keinen „Nutzen“.
Keinen Wert.
Keine Verwendung.Sein Leben sollte deshalb früh enden.
Heute ist er Teil unserer Herde.
Nicht, weil er etwas leisten muss – sondern einfach, weil er da ist.
Sechs Geschichten, ein Zuhause
Diese sechs Tiere verbindet mehr als nur ihr Schicksal.
Sie verbindet endlich die Chance, das Leben zu genießen.
Sie mussten erleben, wie wenig ein Leben manchmal zählt .Und sie zeigen uns jeden Tag, wie viel es eigentlich wert ist.
Jetzt dürfen sie:
zusammen grasen
sich frei bewegen
Freundschaften leben
einfach Kuh sein
Und genau darum geht es.
Hilf uns, ihnen dieses Leben zu erhalten
So schön dieser Neuanfang ist – er bringt auch Verantwortung mit sich.
Die Versorgung von sechs Rindern bedeutet laufende Kosten für Futter, Pflege, Unterhalt der Flächen und vor allem für tierärztliche Betreuung.
Gerade Tiere mit Vergangenheit brauchen oft mehr Unterstützung, als man auf den ersten Blick sieht.
Wenn du unsere Herde unterstützen möchtest, kannst du dazu beitragen, dass:
notwendige Tierarztbehandlungen möglich sind
ausreichend Futter und Pflege gesichert sind
die Tiere dauerhaft in Sicherheit leben dürfen
Jede Unterstützung macht einen Unterschied.
Spendenkonto:
PLAnbe e.V.
VR Bank Main-Kinzig-Budingen eG
DE72 5066 1639 0001 7259 55
Verwendungszweck: PLAnbe Herde
Danke, dass du Teil davon bist, diesen sechs Leben eine echte Zukunft zu ermöglichen.
